Förderungen

   

  

E-Mobilität für Private                                                 Laufzeit bis 31.12.2020

 

Im Rahmen der Klima- und Energiestrategie Österreichs hat das Umwelt- und Verkehrsministerium in Zusammenarbeit mit
Wirtschaftspartnern ein das Förderungspakat "E-Mobilität" zusammengestellt. Die Förderungen gelten auf Bundesebene und
für einen Zeitraum von zwei Jahren von 2019 bis Ende 2020. Förderanträge können bei der 
KPC (Komunalkredit Public Consulting) eingereicht werden.

Ziel der Förderung

E-Mobilität mit erneuerbarer Energie ist wesentlich für die Umsetzung des Weltklimavertrages von Paris und für die Verbesserung der Luftqualität. Sie stärkt innovative industrielle Wertschöpfung in Österreich und bringt neue Tätigkeitsfelder für die österreichische Automobil-zulieferindustrie. Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung unterstützt daher im Rahmen des gemeinsamen E-Mobilitätspakets von BMVIT und BMNT den Ankauf von klimaschonenden und umweltfreundlichen Fahrzeugen mit Elektroantrieb.

Fördergegenstand

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb (BEV), Brennstoffzellen­fahrzeugen (FCEV), Plug­in­Hybridfahrzeugen (PHEV) sowie Elektrofahrzeugen mit Range Extender bzw. Reichweitenverlängerer (REX bzw. REEV) zur Personen-beförderung (Klasse M1) bzw. zur Güterbeförderung (Klasse N1).

Ebenfalls werden sämtliche Modelle der Elektro-Zweiräder der Klassen L1e (E-­Mopeds) und L3e (E­-Motor­räder) gefördert. Informationen zur Fahrzeugklasse finden Sie jeweils auf der Zulassungsbescheinigung der beantragten Fahrzeuge.

Weiters werden auch Transporträder und Elektro­-Transporträder gefördert.

Im Zuge des Kaufs eines E-PKWs wird auch die Anschaffung einer Wallbox (Heimladestation) oder eines intelligenten Ladekabels gefördert.

 

Detaillierte informationen zu dieser Förderung finden Sie hier (pdf).

 



Förderaktion für Elektro-Zweiräder,

Elektro-Fahrräder sowie Transporträder

 

Gefördert wird die Anschaffung von Elektro-Zweirädern (E-Mopeds, E-Motorräder), Elektro-Fahrrädern (mindestens 10 Stück) und Transporträdern.

Beschreibung:

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Elektro-Zweirädern der Klassen L1e (sog. Pedelecs; mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und bis zu 4 kW bei Elektromotoren) und L3e (mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h).

Gefördert wird auch die Anschaffung von neuen Elektro-Fahrrädern ab Kauf einer Anzahl von 10 Stück sowie von neuen Transportfahrräder mit einem Ladegewicht > 80 kg mit und ohne Elektroantrieb. Die Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.

Dauer: Einreichungen sind in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Budges bis längstens 31.12.2020 möglich.

Nähere Informationen finden Sie hier (pdf).

 

 


Multimodale Verkehrssysteme -

Aktionsprogramm klimaaktiv mobil


Gefördert werden klimafreundliche Mobilitätslösungen, die zur Forcierung des Rad- und Fußgängerverkehrs, von umweltschonendem Mobilitätsmanagement auf regionaler, kommunaler, betrieblicher sowie touristischer Ebene und zur Förderung der Umstellung von Transportsystemen, Fuhrparks und Flotten auf alternative Antriebe und Kraftstoffe beitragen. Die Projekte müssen den Kriterien einer EU-Kofinanzierung aus den Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) entsprechen.

Beschreibung:
Nachfolgend werden Beispiele für förderungsfähige Maßnahmen bzw. Kosten angeführt:

  • Radinfrastruktur: Radwege, Radabstellanlagen, E-Ladestationen, Beschilderung, etc.
  • Mobilitätsmanagement, Flotten und Logistik: gefördert wird die Anschaffung und Umrüstung von Fahrzeugen
  • mit alternativen Antrieben wie beispielsweise Elektro- oder Biogasfahrzeuge aller Fahrzeugkategorien sowie
  • Sonderfahrzeuge wie Stapler, Baumaschinen und Traktoren, etc.
  • innerbetriebliche Tankanlagen: E-Ladestellen, Biodieseltankstellen, Biogastankstellen etc.
  • Umstellung des Transportsystems: beispielsweise vom LWK auf ein elektrisches Förderband

Zielgruppe:
Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und öffentliche Gebietskörperschaften. Die Projekte müssen den Kriterien einer EU-Kofinanzierung
aus den Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) entsprechen.

Dauer: Einreichungen sind in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Budges bis längstens 31.12.2020 möglich.

 

Nähere Informationen zu dieser Förderung finden Sie hier (pdf).

 

 

 

Vorsteuerabzug

Für Elektro-PKWs besteht die Möglichkeit des Vorsteuerabzuges im Falle der unternehmerischen Nutzung.

 

Neu seit 1.1.2020:

Auch für Elektro-Kraftfahrräder ist nun die Möglichkeit des Vorsteuerabzuges im Falle der unternehmerischen Nutzung vorgesehen.

 

    NoVA Befreiung

Personenkraftfahrzeuge, die elektrisch oder elektrohydraulisch betrieben werdensowie mehrspurige Kleinkrafträder der Klasse L2 (Mopedautos), sind von der Normalverbrauchsabgabe (NoVA) befreit.

Die NoVA wird fällig, wenn ein Kraftfahrzeug in Österreich an Kunden geliefert wird, oder zum ersten Mal zum Verkehr in Österreich zugelassen
wird (Import, Übersiedelung).

Informationen zur aktuellen Version des Abgabengesetzes finden sie hier.

 


    Motorbezogene Versicherungssteuer

Die motorbezogene Versicherungssteuer, die sogenannte "KFZ-Steuer", muss für alle Kraftfahrzeuge bezahlt werden, die ein höchst
zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen aufweisen. Sie wird von den Versicherungsunternehmen eingehoben und muss zusätzlich zur Versicherungssteuer bezahlt werden.

Kraftfahrzeuge, die ausschließlich elektrisch angetrieben werden, sind von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit.

Genauere Informationen erhalten sie hier.

Kraftfahrzeuge, die sowohl einen Verbrennungsmotor, als auch einen Elektromotor zur Fortbewegung nutzen (Elektro-Hybrid Fahrzeuge),
sind steuerpflichtig. Für die Bemessung der motorbezogenen Versicherungssteuer wird aber nur die Leistung des Verbrennungsmotors herangezogen.

Die steuerliche Behandlung von Elektro-Hybrid-Kraftfahrzeugen können Sie können sie hier nachlesen (Aktuelle Informationen des Bundesministeriums für Finanzen zur motorbezogenen Versicherungssteuer und zur Kraftfahrzeugsteuer).

 


    Sachbezugsersparnis

Beim Thema PKW-Sachbezug bei Firmenautos gibt es einige Änderungen ab 2020 in Österreich.

Für den Arbeitnehmer ist ein Firmenfahrzeug (Auto, Motorrad oder Fahrrad) von Vorteil, wenn damit auch privat Kilometer gefahren werden dürfen. Nutzt der Dienstnehmer ein Firmenfahrzeug privat (dazu zählt auch die Strecke zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte), dann bedeutet das eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage, der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsabgabe, also des Gehalts.

Die Privatnutzung von Firmenwagen ist im österreichischen Arbeitsrecht nicht geregelt. Das heißt, ein Arbeitnehmer hat grundsätzlich keinen Anspruch darauf, seinen Dienstwagen auch für private Fahrten nutzen zu dürfen. Wenn aber der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine private Nutzung zugesteht, dann hat das arbeitsrechtliche, steuerrechtliche und auch sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen.

Regelung bis 2015

Bis Ende 2015 war die Privatnutzung des Firmenwagens grundsätzlich als Teil des Lohns oder Gehalts anzusehen. Dieser sogenannte geldwerte Vorteil durch die Privatnutzung wurde grundsätzlich mit 1,5 % der Anschaffungskosten angesetzt. Die Höchstgrenze des anzusetzenden Sachbezugs lag dabei bei 720 Euro pro Monat, und zwar unabhängig vom CO2-Ausstoß des Firmen-PKWs.

Regelung zwischen 2016 und März 2020

Seit 2016 bis heuer, und zwar bis 31.3.2020, wird der Sachbezug auf Basis von CO2-Emmissionen des Fahrzeugs nach dem NEFZ-Messverfahren berechnet. Dabei gilt für 2020 oberhalb der Grenze von 121 Gramm ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten, statt wie bisher nur 1,5 %. Die Obergrenze der Bemessung für die PKW-Nutzung wurde auf 960 Euro pro Monat erhöht.

Regelung ab 1.4.2020

Um dem Ziel, den CO2-Ausstoß langfristig zu reduzieren, gerecht zu werden, werden die Grenzwerte pro Kalenderjahr um 3g reduziert werden (CO2-Emmissionen des Fahrzeugs nach dem NEFZ-Messverfahren).

Regelung für rein elektrische Fahrzeuge

Für elektrisch betriebene Dienstfahrzeuge, die für private Zwecke verwendet werden, entfällt der Sachbezug seit 1.1.2016 vollständig. Diese Regelung gilt seit 1.1.2020 auch für E-Fahrräder, E-Motorräder oder gänzlich elektrisch betriebene Quads.

Es gilt somit: Kein Sachbezug ist für die private Nutzung von sämlichen (im Gesetz definierten) Fahrzeugen mit einem CO2-Emissionswert von 0 Gramm je Kilometer anzusetzen.

Wird ein privates E-Fahrzeug bei einer Unternehmensladestation geladen, fällt bei kostenlosem Laden kein Sachbezug an.

 


 Bundesländerspezifische Förderungen

 

Wien
Derzeit sind uns keine expliziten Förderungen zum Thema e-Mobilität in der Stadt Wien bekannt.
Abgelaufene Förderung:
Im März 2017 beschloss die Stadt Wien ein Förderprogramm für Lastenfahräder. Es wurde der Ankauf von Transporträdern mit bis zu 800 Euro gefördert, Transportfahräder mit einer Elektrounterschützung wurden mit bis zu 1.000 Euro gefördert.
Maximal wurden 50 Prozent des Anschaffungswerts geförtet.
Achtung: Die Fördersumme ist bereits ausgeschöpft! Informationen zum Förderprogramm erhalten sie hier.

Niederösterreich
Derzeit sind uns keine expliziten Förderungen zum Thema e-Mobilität in Niederösterreich bekannt.
Abgelaufene Förderungen:
Der Ankauf von einem Fahrzeug 
mit Elektroantrieb der Fahrzeugklasse M1 oder N1 wurde für Unternehmen in Form einer Anschlussförderung
mit bis zu 1.000 Euro unterstützt.
Im Rahmen dieser Förderung wurden auch Ladestationen bzw. Car-Sharing Bord Computer maximal mit einem Prozentsatz von 40 Prozent
(bis maximal 500 Euro) gefördert.
Über die KPC gab es von 2017 bis 2018 eine Anschlussförderung für Private in Niederösterreich, beim Kauf eines reinen Elektroautos (BEV)
gab es einen Förderbetag von 1.000 Euro. Wurde der Kauf des Elektroautos in Zusammenhang mit dem Kauf und der Installation einer Wallbox getätigt, erhöhte sich der Förderbetrag auf 1.800 Euro.

Oberösterreich
Es werden intelligente e-Ladestationen für den Haushalt gefördert, bis maximal 40 Prozent bzw. einen Betrag von 600 Euro. Details zur Förderung finden sie hier. Die Förderaktion läuft bis 31.12.2019.

Tirol
Durch eine Kooperation der TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) mit den TINETZ (Tiroler Netze) wird in Tirol die e-Ladeinfrastruktur gefördert. Die TIWAG übernimmt Für AC-Ladesysteme, die an öffentlich zugänglichen Plätzen mit hoher Besucherfrequenz und langer Verweilzeit gebaut werden sollen, die Kosten für Ausstattung, Layoutgestaltung und Installation. Die Kosten für die Umsetzung (Grabungen, Betonfundament, Kabelverteilung) werden je nach Standort zwischen dem Kooperationspartner und der TIWAG aufgeteilt. die Installationskosten kompelett übernommen. Einreichstelle ist die Tiroler Wasserkraft AG.
Die TINETZ fördern ebenfalls e-Ladestationen bei Tourismus- und Freizeiteinrichtungen bzw. Einkaufzentren, mit bis zu 50 Prozent
(maximal 5.000 Euro). Vorraussetzung für die Förderung ist ein Beitrag des Energieliefernaten zur Errichtung der Ladestation. Details können sie hier in Erfahrung bringen.
Beide Förderungen haben eine Laufzeit bis 31.12.2019.

Steiermark
Derzeit sind uns keine expliziten Förderungen zum Thema e-Mobilität in der Steiermark bekannt.
Abgelaufene Förderungen:
Private e-Fahrzuege (BEV, FCEV) wurden zusätzlich zur Bundesförderung mit 1.000 Euro gefördert. Beim Ankauf eines e-Fahrzeuges
(BEV, FCEV) und dem gleichzeitigen Kauf und Intallation einer Wallbox (Ladestation) wurde ein Förderbetrag von 1.200 Euro ausgestellt.
Die Förderung im Detail können sie hier nachlesen.

Kärnten
Die Stadt Villach unterstützt die Anschaffung von e-Fahrzeugen mit bis zu 4.000 Euro, e-Roller mit bis zu 2.000 Euro und e-Bikes mit bis zu
1.000 Euro. Der Einreichschluss für die Förderung in einem Kalenderjahr ist jeweils Mitte Oktober. Details zur Förderung finden sie hier.

Burgenland
Die Neuanschaffung eines e-Pkw oder die Umrüstung auf einen vollelektrischen Antrieb wird mit bis zu 30 Prozent (maximal 750 Euro) gefördert.
Elektro-Mopeds und -Motorräder werden bei Neuanschaffung mit bis zu 30 Prozent (maximal 350 Euro) gefördert. Informationen zur Förderung finden sie hier.

Nähere Informationen zu Bundesländerspezifischen Förderungen erhalten sie auch auf der vom Klimafound betriebenen Seite: www.e-connect.at


 Nützliches zum Thema e-Mobilität

  • Zahlreiche Gemeinden in Österreichs gewähren Förderungen für Elektrofahrzeuge. Erkundigen Sie sich am besten gleich bei Ihrem Gemeindeamt!
  • Ein Trend bei Versicherungen zeigt, dass diese meistens für Elektrofahrzeuge günstiger ausfallen als für Autos mit Verbrennunsmotor.
  • Einige Versicherungsgesellschaften gewähren bei niedrigen CO2-Ausstößen einen Rabatt bei der verschiedenen Versicherungsarten.

 

     

 
 
 
Seite zuletzt aktualisiert am 15. Januar, 09:23 Uhr