Förderungen

   

  

E-Mobilität für Private                                                 Laufzeit bis 31.12.2020

 

Im Rahmen der Klima- und Energiestrategie Österreichs hat das Umwelt- und Verkehrsministerium in Zusammenarbeit mit
Wirtschaftspartnern ein das Förderungspakat "E-Mobilität" zusammengestellt. Die Förderungen gelten auf Bundesebene und
für einen Zeitraum von zwei Jahren von 2019 bis Ende 2020. Förderanträge können bei der 
KPC (Komunalkredit Public Consulting) eingereicht werden.

Ziel der Förderung

E-Mobilität mit erneuerbarer Energie ist wesentlich für die Umsetzung des Weltklimavertrages von Paris und für die Verbesserung der Luftqualität. Sie stärkt innovative industrielle Wertschöpfung in Österreich und bringt neue Tätigkeitsfelder für die österreichische Automobil-zulieferindustrie. Der Klima- und Energiefonds der österreichischen Bundesregierung unterstützt daher im Rahmen des gemeinsamen E-Mobilitätspakets von BMVIT und BMNT den Ankauf von klimaschonenden und umweltfreundlichen Fahrzeugen mit Elektroantrieb.

Fördergegenstand

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Fahrzeugen mit reinem Elektroantrieb (BEV), Brennstoffzellen­fahrzeugen (FCEV), Plug­in­Hybridfahrzeugen (PHEV) sowie Elektrofahrzeugen mit Range Extender bzw. Reichweitenverlängerer (REX bzw. REEV) zur Personen-beförderung (Klasse M1) bzw. zur Güterbeförderung (Klasse N1).

Ebenfalls werden sämtliche Modelle der Elektro-Zweiräder der Klassen L1e (E-­Mopeds) und L3e (E­-Motor­räder) gefördert. Informationen zur Fahrzeugklasse finden Sie jeweils auf der Zulassungsbescheinigung der beantragten Fahrzeuge.

Weiters werden auch Transporträder und Elektro­-Transporträder gefördert.

Im Zuge des Kaufs eines E-PKWs wird auch die Anschaffung einer Wallbox (Heimladestation) oder eines intelligenten Ladekabels gefördert.

 

Detaillierte informationen zu dieser Förderung finden Sie hier (pdf).

 



Förderaktion für Elektro-Zweiräder,

Elektro-Fahrräder sowie Transporträder

 

Gefördert wird die Anschaffung von Elektro-Zweirädern (E-Mopeds, E-Motorräder), Elektro-Fahrrädern (mindestens 10 Stück) und Transporträdern.

Beschreibung:

Gefördert wird die Anschaffung von neuen Elektro-Zweirädern der Klassen L1e (sog. Pedelecs; mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h und bis zu 4 kW bei Elektromotoren) und L3e (mit bauartbedingter Höchstgeschwindigkeit von mehr als 45 km/h).

Gefördert wird auch die Anschaffung von neuen Elektro-Fahrrädern ab Kauf einer Anzahl von 10 Stück sowie von neuen Transportfahrräder mit einem Ladegewicht > 80 kg mit und ohne Elektroantrieb. Die Fahrzeuge müssen mit Strom aus erneuerbaren Energieträgern betrieben werden.

Dauer: Einreichungen sind in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Budges bis längstens 31.12.2020 möglich.

Nähere Informationen finden Sie hier (pdf).

 

 


Multimodale Verkehrssysteme -

Aktionsprogramm klimaaktiv mobil


Gefördert werden klimafreundliche Mobilitätslösungen, die zur Forcierung des Rad- und Fußgängerverkehrs, von umweltschonendem Mobilitätsmanagement auf regionaler, kommunaler, betrieblicher sowie touristischer Ebene und zur Förderung der Umstellung von Transportsystemen, Fuhrparks und Flotten auf alternative Antriebe und Kraftstoffe beitragen. Die Projekte müssen den Kriterien einer EU-Kofinanzierung aus den Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) entsprechen.

Beschreibung:
Nachfolgend werden Beispiele für förderungsfähige Maßnahmen bzw. Kosten angeführt:

  • Radinfrastruktur: Radwege, Radabstellanlagen, E-Ladestationen, Beschilderung, etc.
  • Mobilitätsmanagement, Flotten und Logistik: gefördert wird die Anschaffung und Umrüstung von Fahrzeugen
  • mit alternativen Antrieben wie beispielsweise Elektro- oder Biogasfahrzeuge aller Fahrzeugkategorien sowie
  • Sonderfahrzeuge wie Stapler, Baumaschinen und Traktoren, etc.
  • innerbetriebliche Tankanlagen: E-Ladestellen, Biodieseltankstellen, Biogastankstellen etc.
  • Umstellung des Transportsystems: beispielsweise vom LWK auf ein elektrisches Förderband

Zielgruppe:
Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, Vereine, konfessionelle Einrichtungen und öffentliche Gebietskörperschaften. Die Projekte müssen den Kriterien einer EU-Kofinanzierung
aus den Mitteln des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) entsprechen.

Dauer: Einreichungen sind in Abhängigkeit des zur Verfügung stehenden Budges bis längstens 31.12.2020 möglich.

 

Nähere Informationen zu dieser Förderung finden Sie hier (pdf).

 

 

 

Vorsteuerabzug

Für Elektro-PKWs besteht die Möglichkeit des Vorsteuerabzuges im Falle der unternehmerischen Nutzung.

Das Recht auf Vorsteuerabzug ist gestaffelt. Bis zu Anschaffungskosten in Höhe von € 40.000 voll, zwischen € 40.000 und € 79.999 aliquot.
Ab € 80.000 Anschaffungswert ist kein Vorsteuerabzug mehr möglich.

 

Neu seit 1.1.2020:

Auch für Elektro-Kraftfahrräder ist nun die Möglichkeit des Vorsteuerabzuges im Falle der unternehmerischen Nutzung vorgesehen.

 

    NoVA Befreiung

Personenkraftfahrzeuge, die elektrisch oder elektrohydraulisch betrieben werdensowie mehrspurige Kleinkrafträder der Klasse L2 (Mopedautos), sind von der Normalverbrauchsabgabe (NoVA) befreit.

Die NoVA wird fällig, wenn ein Kraftfahrzeug in Österreich an Kunden geliefert wird, oder zum ersten Mal zum Verkehr in Österreich zugelassen
wird (Import, Übersiedelung).

Informationen zur aktuellen Version des Abgabengesetzes finden sie hier.

 


    Motorbezogene Versicherungssteuer

Die motorbezogene Versicherungssteuer, die sogenannte "KFZ-Steuer", muss für alle Kraftfahrzeuge bezahlt werden, die ein höchst
zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen aufweisen. Sie wird von den Versicherungsunternehmen eingehoben und muss zusätzlich zur Versicherungssteuer bezahlt werden.

Kraftfahrzeuge, die ausschließlich elektrisch angetrieben werden, sind von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit.

Genauere Informationen erhalten sie hier.

Kraftfahrzeuge, die sowohl einen Verbrennungsmotor, als auch einen Elektromotor zur Fortbewegung nutzen (Elektro-Hybrid Fahrzeuge),
sind steuerpflichtig. Für die Bemessung der motorbezogenen Versicherungssteuer wird aber nur die Leistung des Verbrennungsmotors herangezogen.

Die steuerliche Behandlung von Elektro-Hybrid-Kraftfahrzeugen können Sie können sie hier nachlesen (Aktuelle Informationen des Bundesministeriums für Finanzen zur motorbezogenen Versicherungssteuer und zur Kraftfahrzeugsteuer).

 


    Sachbezugsersparnis

Beim Thema PKW-Sachbezug bei Firmenautos gibt es einige Änderungen ab 2020 in Österreich.

Für den Arbeitnehmer ist ein Firmenfahrzeug (Auto, Motorrad oder Fahrrad) von Vorteil, wenn damit auch privat Kilometer gefahren werden dürfen. Nutzt der Dienstnehmer ein Firmenfahrzeug privat (dazu zählt auch die Strecke zwischen der Wohnung und der Arbeitsstätte), dann bedeutet das eine Erhöhung der Bemessungsgrundlage, der Lohnsteuer und der Sozialversicherungsabgabe, also des Gehalts.

Die Privatnutzung von Firmenwagen ist im österreichischen Arbeitsrecht nicht geregelt. Das heißt, ein Arbeitnehmer hat grundsätzlich keinen Anspruch darauf, seinen Dienstwagen auch für private Fahrten nutzen zu dürfen. Wenn aber der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer eine private Nutzung zugesteht, dann hat das arbeitsrechtliche, steuerrechtliche und auch sozialversicherungsrechtliche Konsequenzen.

Regelung bis 2015

Bis Ende 2015 war die Privatnutzung des Firmenwagens grundsätzlich als Teil des Lohns oder Gehalts anzusehen. Dieser sogenannte geldwerte Vorteil durch die Privatnutzung wurde grundsätzlich mit 1,5 % der Anschaffungskosten angesetzt. Die Höchstgrenze des anzusetzenden Sachbezugs lag dabei bei 720 Euro pro Monat, und zwar unabhängig vom CO2-Ausstoß des Firmen-PKWs.

Regelung zwischen 2016 und März 2020

Seit 2016 bis heuer, und zwar bis 31.3.2020, wird der Sachbezug auf Basis von CO2-Emmissionen des Fahrzeugs nach dem NEFZ-Messverfahren berechnet. Dabei gilt für 2020 oberhalb der Grenze von 121 Gramm ein Sachbezug von 2 % der Anschaffungskosten, statt wie bisher nur 1,5 %. Die Obergrenze der Bemessung für die PKW-Nutzung wurde auf 960 Euro pro Monat erhöht.

Regelung ab 1.4.2020

Um dem Ziel, den CO2-Ausstoß langfristig zu reduzieren, gerecht zu werden, werden die Grenzwerte pro Kalenderjahr um 3g reduziert werden (CO2-Emmissionen des Fahrzeugs nach dem NEFZ-Messverfahren).

Regelung für rein elektrische Fahrzeuge

Für elektrisch betriebene Dienstfahrzeuge, die für private Zwecke verwendet werden, entfällt der Sachbezug seit 1.1.2016 vollständig. Diese Regelung gilt seit 1.1.2020 auch für E-Fahrräder, E-Motorräder oder gänzlich elektrisch betriebene Quads.

Es gilt somit: Kein Sachbezug ist für die private Nutzung von sämlichen (im Gesetz definierten) Fahrzeugen mit einem CO2-Emissionswert von 0 Gramm je Kilometer anzusetzen.

Wird ein privates E-Fahrzeug bei einer Unternehmensladestation geladen, fällt bei kostenlosem Laden kein Sachbezug an.

 

Bundesförderung - Förderungsaktion Fahrzeuge zur Personenbeförderung und zur Güterbeförderung

Eckdaten

  • Fahrzeuge zur Personenbeförderung (M1) und zur Güterbeförderung (N1 und max. ≤ 2,0 t höchstzul. Gesamtgewicht)
  • Antragsteller: Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
  • Gefördert wird die Anschaffung von Neu- bzw. Vorführwägen (Elektroantrieb oder Brennstoffzelle)

 

Nähere Informationen finden Sie auf der Seite der Kommunalkredit Public Consulting.

Fahrzeugklasse

Förderung/Fahrzeug

Elektro-Leichtfahrzeuge (L2e, L5e, L6e, L7e)

1.000 Euro

Leichte Elektro-Nutzfahrzeuge (N1)

  • Voraussetzung e-Mobilitätsbonus!
  • >2,0 Tonnen und ≤ 2,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht

3.500 Euro

Leichte Elektro-Nutzfahrzeuge (N1)

  • Voraussetzung e-Mobilitätsbonus
  • >2,5 Tonnen und ≤ 3,5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht

8.500 Euro

Elektro-Kleinbusse (M2)

  • Mehr als 9 zugelassene Personen inkl. Fahrer und ≤ 5 Tonnen höchstzulässigem Gesamtgewicht

20.000 Euro

 

Bundesförderung

Förderungsaktion E-Fahrzeuge zur Personenbeförderung
und zur Güterbeförderung

 
Eckdaten
 
  • Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) darf € 60.000 nicht überschreiten.
  • Nachweis über Strombezug aus erneuerbaren Energieträgern

 
Bundesförderung - „E-Mobilitätsmanagement, E-Flotten und E-Logistik“

Antriebsart/Fahrzeugkategorie

Förderung/Fahrzeug

E-Nutzfahrzeug (Klasse N2)

1.000 Euro

E-Nutzfahrzeug (Klasse N3)

50.000 Euro

E-Bus (Klasse M3 bis zu 39 zugelassene Personen inkl. Fahrer)

60.000 Euro

E-Bus oder Buszug (Klasse M3 mit mehr als 120 zugelassene Personen inkl. Fahrer)

100.000 Euro

Bonus für Ladeinfrastruktur

DC-Schnellladestation für Nutzfahrzeuge ≥ 150 kW Abgabeleistung (nur in Kombination mit Ankauf von E-Nutzfahrzeug bzw. E-Bus)

20.000 Euro

 

Jedoch max. 30 % der förderfähigen Kosten

Bundesförderung - Förderungsaktion E-PKW für Betriebe

  • Fahrzeuge zur Personenbeförderung (M1) und zur Güterbeförderung (N1 und max. ≤ 2,0 t höchstzul. Gesamtgewicht)
  • Unternehmen und sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, öffentliche Gebietskörperschaften, Vereine und konfessionelle Einrichtungen
  • Förderung € 3.000 (€ 1.500 Fahrzeugimporteure – wird beim Ankauf unabhängig on etwaigen Nachlässen gewährt, € 1.500 Bund)
  • Gefördert wird die Anschaffung von Neu- bzw. Vorführwägen (Elektroantrieb oder Brennstoffzelle)
  • Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) darf € 60.000 nicht überschreiten
  • Nachweis über Strombezug aus erneuerbaren Energieträgern

 Bundesländerspezifische Förderungen

 

 

Wien

 

Mit 2 neuen Förderschienen verstärkt Wien ab Februar 2020 energieeffiziente Mobilitätsformen in der Stadt:

  • Förderung von elektrischen Lastenfahrrädern für Betriebe

  • Förderung von innovativen Sharing-Angeboten im Wohnbau

Damit reagiert die Stadt auf notwendige Maßnahmen zur Erfüllung der Verkehrsziele in der Smart City Rahmenstrategie. Gemäß dieser soll der Wiener Wirtschaftsverkehr bis zum Jahr 2030 weitgehend frei vom klimaschädlichen CO2 sein.

Start der Förderaktion ist am 1. Februar 2020.

E-Lastenräder für Betriebe

Kurze Transportwege lassen sich mit elektrischen Lastenfahrrädern ("Cargobikes") besonders umweltschonend und effizient abwickeln. Lastenfahrräder tragen außerdem zur Verkehrsentlastung bei. Mit der neuen Förderung will die Stadt die Einführung von elektrischen Lastenfahrrädern im Wiener Wirtschaftsverkehr beschleunigen.

Elektro-Lastenfahrräder mit Nutzlast ab 40 Kilogramm bis 100 Kilogramm erhalten maximal 50 % der förderfähigen Kosten, bis maximal 2.000 Euro pro elektrischem Lastenfahrrad beziehungsweise pro Elektro-Lastenanhänger.

Große Elektro-Lastenfahrräder mit einer Nutzlast ab 100 Kilogramm erhalten maximal 30 % der förderfähigen Kosten, bis maximal 4.000 Euro pro Fahrzeug.

Besonderheit bei Verkauf eines Autos

  • 500 Euro Bonus
    • für die ersten 3 Förderzusagen pro Bezirk
    • pro Verkauf oder Verwertung eines mehrspurigen Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor. Der Verkauf muss im Zusammenhang mit der Umstellung auf ein Elektro-Lastenfahrrad stehen.

Förderdauer

Förderungsanträge können ab 1.2.2020 bis zum Ausschöpfen der Mittel eingebracht werden, längstens jedoch bis zum 31.12.2021.

Der Antrag auf die Förderung muss vor dem Kauf beziehungsweise dem Leasing gestellt werden.

 

Nähere Infos finden Sie hier.

 

 

Niederösterreich


e-mobil in NÖ

Im Rahmen der Beantragung der Bundesförderung „E-Mobilität für Private“ 2019/2020 erhalten Privatpersonen, die ein Elektro-Fahrzeug kaufen und in Niederösterreich anmelden automatisch eine zusätzliche Förderung vom Land Niederösterreich, sofern die hier beschriebenen und festgelegten Förderungskriterien eingehalten werden.

 

Wer wird gefördert?

Förderungsmittel werden ausschließlich für Privatpersonen bereitgestellt. Eine überwiegend private Nutzung des geförderten Elektro-Fahrzeuges muss gewährleistet sein.

Was wird gefördert?

Eine zusätzliche Förderung des Landes Niederösterreich wird nur für die Anschaffung reiner Elektro-PKWs (BEV) gewährt.

Förderungshöhen

Anschaffung eines Elektro-PKWs – 1.000 Euro

Sollte es sich bei Ihrem neu angeschafften Elektro-PKW um ein Leasingfahrzeug handeln, so muss die zum Zeitpunkt der Antragstellung bereits geleistete Depot- bzw. Leasingzahlung mindestens gleich hoch wie die auszuzahlende Förderung (Summe der Bundes- und Landesförderung) sein. Das heißt, die Depot-/Leasingzahlung muss bei Elektro-PKWs mindestens 2.500 Euro netto betragen.

Die Kommunalkredit Public Consulting (KPC) wickelt die Bundesförderung ab und ist vom Land Niederösterreich ebenfalls mit der Abwicklung der Landesförderung beauftragt.

Alle weiteren Förderungsbedingungen und Informationen finden Sie auf der Website zur Bundesförderung.

 

 

Oberösterreich

E-Mobilität – Intelligente E-Ladestation im Haushalt

Es werden intelligente E-Ladestationen für den Haushalt gefördert, bis maximal 40 Prozent bzw. einen Betrag von 600 Euro.
Die Förderaktion läuft bis 31.12.2020.

 

Wer wird gefördert?

Privatpersonen mit Hauptwohnsitz in Oberösterreich, auf deren Adresse ein E‑PKW zugelassen ist.  Der Hauptwohnsitz, die Installation der Wall-Box und der Zulassungsort des E-PKWs müssen an derselben Adresse sein.

Was wird gefördert?

Gefördert wird der Ankauf und die Installation von stationären E-Ladestationen, die einen zukünftigen smarten Betrieb ermöglichen und fix installiert werden.

Förderungsrelevante Kosten (inkl. MWSt.) sind Ausgaben für:

  • E-Ladestation (Wallbox oder induktive Ladeplatte)
  • Installationsmaterial inkl. Arbeitszeit

Details zur Förderung finden sie hier. 

 

Tirol
Durch eine Kooperation der TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) mit den TINETZ (Tiroler Netze) wird in Tirol die e-Ladeinfrastruktur gefördert. Die TIWAG übernimmt Für AC-Ladesysteme, die an öffentlich zugänglichen Plätzen mit hoher Besucherfrequenz und langer Verweilzeit gebaut werden sollen, die Kosten für Ausstattung, Layoutgestaltung und Installation. Die Kosten für die Umsetzung (Grabungen, Betonfundament, Kabelverteilung) werden je nach Standort zwischen dem Kooperationspartner und der TIWAG aufgeteilt. die Installationskosten kompelett übernommen. Einreichstelle ist die Tiroler Wasserkraft AG.
Die TINETZ fördern ebenfalls e-Ladestationen bei Tourismus- und Freizeiteinrichtungen bzw. Einkaufzentren, mit bis zu 50 Prozent
(maximal 5.000 Euro). Vorraussetzung für die Förderung ist ein Beitrag des Energieliefernaten zur Errichtung der Ladestation. Details können sie hier in Erfahrung bringen.
Beide Förderungen haben eine Laufzeit bis 31.12.2019.

Steiermark (Graz)

Förderung für E-Neufahrzeuge (Betriebe)

 

Das Umweltamt der Stadt Graz gewährt für überwiegend auf ihrem Stadtgebiet unternehmerisch tätigen Taxiunternehmen, Mietwagen im Taxibetrieb, ErbringerInnen von gewissen Diensten und gewerblichen Carsharing-Anbietern beim Ankauf von Elektro-, "plug-in-hybrid-elektrischen" Autos, E-Rollern und E-Mopeds, Vollhybrid- oder Gasautos eine Förderung für Neufahrzeuge.

Die Förderhöhe ist abhängig von der Fahrzeugart, der verwendeten Antriebsart und der Anzahl der Fahrzeuge. Sie beträgt für:

  • Elektro-, "plug-in-hybrid-elektrische"-Autos bis zu 1.500,- Euro

  • E-Roller und E-Mopeds bis zu 350,- Euro

  • Vollhybridautos bis zu 750,- Euro

  • Gasautos bis zu 500,- Euro.

Diese Förderung gilt nicht für Privatpersonen, die sich umweltfreundliche Fahrzeuge kaufen!

Diese Förderung läuft derzeit noch bis 31.12.2020. Nähere Infos finden Sie hier.

Kärnten

Förderung von Elektromobilität
reine E-Fahrzeuge  bzw. Brennstoffzellenautos

Fördergegenstand sind (ausschließlich) elektrisch betriebene Fahrzeuge: Elektroautos, Brennstoffzellenautos, Elektroroller inkl. Umbau auf Elektroroller, Elektrofahrräderbzw. Pedelecs, für die keine (weder seitens des Verkäufers noch seitens des Käufers) sonstigen Förderungen (zB: Umweltförderungen des Bundes udgl.) bezogen werden.Förderungswerber können nur natürliche Personen sein.

Gefördert werden:

Elektroautos:

Als Elektroauto gilt ein Kraftfahrzeugder Fahrzeugklasse M1und N1 ≤ 2,5 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewicht mit mindestens vier Rädern (Pkw), das ausschließlich von einem (oder mehreren) Elektromotor(en) angetrieben wird (Elektroantrieb).

Brennstoffzellenauts:

Als Brennstoffzellenauto gilt ein Kraftfahrzeugder Fahrzeugklasse M1 und N1 ≤ 2,5 Tonnen höchstzulässiges Gesamtgewichtmit mindestens vier Rädern (Pkw), bei dem elektrische Energie aus demEnergieträger Wasserstoff durch eine Brennstoffzelle erzeugt und direkt mit dem Elektroantrieb in Bewegung umgewandelt oder zeitweise in einerTraktionsbatterie zwischengespeichert wird.

Hybrid-oder Plug-In-Fahrzeuge gelten nicht als Elektroauto/Brennstoffzellenautoim Sinne dieser Richtlinie.

Gefördert werden lediglich Elektroautos/Brennstoffzellenautos, deren Brutto-Listenpreis (Basismodell ohne Sonderausstattung) 40.000,--Euro nichtüberschreitetund deren vollelektrische Reichweite mindestens 40 km beträgt.

Förderhöhe

Die Förderung erfolgt in Form der Gewährung eines einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschusses. 
Ermittelt wird der Betrag in Form eines Punktesystems. Für die einzelnen förderungswürdigen Maßnahmen werden je nach qualitativer Intensität Punkte ("Förderpunkte") vergeben. Ein Förderpunkt entspricht - mit Ausnahme der e-Mobilitätsförderung - jedenfalls dem Wert von mindestens 100 Euro (maximal 400 Euro).

Wie hoch der Förderungsbetrag für den jeweiligen Antrag ist, kann erst am Jahresende ermittelt werden, da die Gesamtfördersumme auf alle Anträge entsprechend der Punkte aufgeteilt wird. Ausbezahlt wird dieser Betrag Anfang des darauffolgenden Jahres.

Nähere Infos und das Antragsformular finden Sie hier.

 

 

Burgenland

 

 

Neuanschaffung eines E-PKW bzw. Umrüstung auf vollelektrischen Antrieb


Die Neuanschaffung eines E-PKW oder die Umrüstung auf einen vollelektrischen Antrieb wird mit bis zu 30 Prozent (maximal 1000 Euro) gefördert. Das gleiche gilt für mit Erdgas oder mit Biogas betriebene PKW (Neuanschaffung oder Umbau auf Erdgas oder Biogas Betrieb).


Elektro-Mopeds und -Motorräder werden bei Neuanschaffung mit bis zu 30 Prozent (maximal 500 Euro) gefördert.

Nähere Informationen zu den Förderungen finden sie hier.

 

Nähere Informationen zu Bundesländerspezifischen Förderungen erhalten sie auch auf der vom Klimafound betriebenen Seite: www.e-connect.at


 Nützliches zum Thema e-Mobilität

  • Zahlreiche Gemeinden in Österreichs gewähren Förderungen für Elektrofahrzeuge. Erkundigen Sie sich am besten gleich bei Ihrem Gemeindeamt!
  • Ein Trend bei Versicherungen zeigt, dass diese meistens für Elektrofahrzeuge günstiger ausfallen als für Autos mit Verbrennunsmotor.
  • Einige Versicherungsgesellschaften gewähren bei niedrigen CO2-Ausstößen einen Rabatt bei verschiedenen Versicherungsarten.

 

     

 
 
 
Seite zuletzt aktualisiert am 28. Januar, 09:23 Uhr