Förderungen

 #mission2030 "E-Mobilitätsoffensive"

 

Im Rahmen der Klima- und Energiestrategie von Österreich hat das Umwelt- und Verkehrsministerium in Zusammenarbeit mit
Wirtschaftspartnern ein neues Förderungspakat, genannt "E-Mobilität", zusammengestellt. Die Förderungen gelten auf Bundesebene und
für einen Zeitraum von zwei Jahren, von 2019 bis 2020. Ab dem 1. März 2019 können Förderanträge bei der 
KPC (Komunalkredit Public Consulting) eingereicht werden.

Voraussetzungen für alle Förderangebote E-Mobilität:

  • 100% Strom bzw. Wasserstoff aus erneuerbaren Energieträgern
  • Förderhöhen sind Pauschalsätze, die mit maximal 30% der förderfähigen Kosten begrenzt sind

 

 


 NoVA Befreiung

 

Personenkraftfahrzeuge, die elektrisch oder elektrohydraulisch betrieben werden, sowie mehrspurige Kleinkrafträder der Klasse L2 (Mopedautos), sind von der Normalverbrauchsabgabe (NoVA) befreit.

Die NoVA wird fällig, wenn ein Kraftfahrzeug in Österreich an Kunden geliefert wird, oder zum ersten Mal zum Verkehr in Österreich zugelassen
wird (Import, Übersiedelung). Die Rechtslage hat sich durch eine Änderung des Abgabengesetzes am 1. März 2014 geändert. Informationen zur aktuellen Version finden sie hier.

 


 Motorbezogene Versicherungssteuer

 

Die motorbezogene Versicherungssteuer, die sogenannte "KFZ-Steuer", muss für alle Kraftfahrzeuge bezahlt werden, die ein höchst
zulässiges Gesamtgewicht von 3,5 Tonnen aufweisen. Sie wird von den Versicherungsunternehmen eingehoben und muss zusätzlich zur Versicherungssteuer bezahlt werden.

Kraftfahrzeuge, die ausschließlich elektrisch angetrieben werden, sind von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit. Genauere Informationen erhalten sie hier.

Kraftfahrzeuge, die sowohl einen Verbrennungsmotor, als auch einen Elektromotor zur Fortbewegung nutzen (Elektro-Hybrid Fahrzeuge),
sind steuerpflichtig. Für die Bemessung der motorbezogenen Versicherungssteuer wird die Leistung des Verbrennungsmotors herangezogen.
Die exate Rechtslage können sie hier nachlesen.

 


 Sachbezugsersparnis

 

Für elektrisch betriebene Dienstfahrzeuge, die für private Zwecke verwendet werden, entfällt der Sachbezug seit 1.1.2016 vollständig.
Achtung: Diese Regelung gilt nur bis 2020 und nur bis zu einem Anschaffungswert von 40.000 Euro.
Bei Pkws mit Verbrennungsmotor müssen je nach CO2-Emissionen des Fahrzeuges zwischen 1,5 und 2 Prozent des Kaufpreises als Sachbezug pro Monat bezahlt werden.

Rein elektrische Pkw, die als Firmenfahrzeuge angeschafft werden, sind vorsteuerabzugsberechtigt.

Wird ein privates e-Fahrzeug bei einer Unternehmensladestation geladen, fällt bei kostenlosem Laden kein Sachbezug an.

 


 Bundesländerspezifische Förderungen

 

Wien
Derzeit sind uns keine expliziten Förderungen zum Thema e-Mobilität in der Stadt Wien bekannt.
Abgelaufene Förderung:
Im März 2017 beschloss die Stadt Wien ein Förderprogramm für Lastenfahräder. Es wurde der Ankauf von Transporträdern mit bis zu 800 Euro gefördert, Transportfahräder mit einer Elektrounterschützung wurden mit bis zu 1.000 Euro gefördert.
Maximal wurden 50 Prozent des Anschaffungswerts geförtet.
Achtung: Die Fördersumme ist bereits ausgeschöpft! Informationen zum Förderprogramm erhalten sie hier.

Niederösterreich
Derzeit sind uns keine expliziten Förderungen zum Thema e-Mobilität in Niederösterreich bekannt.
Abgelaufene Förderungen:
Der Ankauf von einem Fahrzeug 
mit Elektroantrieb der Fahrzeugklasse M1 oder N1 wurde für Unternehmen in Form einer Anschlussförderung
mit bis zu 1.000 Euro unterstützt.
Im Rahmen dieser Förderung wurden auch Ladestationen bzw. Car-Sharing Bord Computer maximal mit einem Prozentsatz von 40 Prozent
(bis maximal 500 Euro) gefördert.
Über die KPC gab es von 2017 bis 2018 eine Anschlussförderung für Private in Niederösterreich, beim Kauf eines reinen Elektroautos (BEV)
gab es einen Förderbetag von 1.000 Euro. Wurde der Kauf des Elektroautos in Zusammenhang mit dem Kauf und der Installation einer Wallbox getätigt, erhöhte sich der Förderbetrag auf 1.800 Euro.

Oberösterreich
Es werden intelligente e-Ladestationen für den Haushalt gefördert, bis maximal 40 Prozent bzw. einen Betrag von 600 Euro. Details zur Förderung finden sie hier. Die Förderaktion läuft bis 31.12.2019.

Tirol
Durch eine Kooperation der TIWAG (Tiroler Wasserkraft AG) mit den TINETZ (Tiroler Netze) wird in Tirol die e-Ladeinfrastruktur gefördert. Die TIWAG übernimmt Für AC-Ladesysteme, die an öffentlich zugänglichen Plätzen mit hoher Besucherfrequenz und langer Verweilzeit gebaut werden sollen, die Kosten für Ausstattung, Layoutgestaltung und Installation. Die Kosten für die Umsetzung (Grabungen, Betonfundament, Kabelverteilung) werden je nach Standort zwischen dem Kooperationspartner und der TIWAG aufgeteilt. die Installationskosten kompelett übernommen. Einreichstelle ist die Tiroler Wasserkraft AG.
Die TINETZ fördern ebenfalls e-Ladestationen bei Tourismus- und Freizeiteinrichtungen bzw. Einkaufzentren, mit bis zu 50 Prozent
(maximal 5.000 Euro). Vorraussetzung für die Förderung ist ein Beitrag des Energieliefernaten zur Errichtung der Ladestation. Details können sie hier in Erfahrung bringen.
Beide Förderungen haben eine Laufzeit bis 31.12.2019.

Steiermark
Derzeit sind uns keine expliziten Förderungen zum Thema e-Mobilität in der Steiermark bekannt.
Abgelaufene Förderungen:
Private e-Fahrzuege (BEV, FCEV) wurden zusätzlich zur Bundesförderung mit 1.000 Euro gefördert. Beim Ankauf eines e-Fahrzeuges
(BEV, FCEV) und dem gleichzeitigen Kauf und Intallation einer Wallbox (Ladestation) wurde ein Förderbetrag von 1.200 Euro ausgestellt.
Die Förderung im Detail können sie hier nachlesen.

Kärnten
Die Stadt Villach unterstützt die Anschaffung von e-Fahrzeugen mit bis zu 4.000 Euro, e-Roller mit bis zu 2.000 Euro und e-Bikes mit bis zu
1.000 Euro. Der Einreichschluss für die Förderung in einem Kalenderjahr ist jeweils Mitte Oktober. Details zur Förderung finden sie hier.

Burgenland
Die Neuanschaffung eines e-Pkw oder die Umrüstung auf einen vollelektrischen Antrieb wird mit bis zu 30 Prozent (maximal 750 Euro) gefördert.
Elektro-Mopeds und -Motorräder werden bei Neuanschaffung mit bis zu 30 Prozent (maximal 350 Euro) gefördert. Informationen zur Förderung finden sie hier.

 


 Nützliches zum Thema e-Mobilität

 

  • Zahlreiche Gemeinden in Österreichs gewähren Förderungen für Elektrofahrzeuge. Erkundigen Sie sich am besten gleich bei Ihrem Gemeindeamt!
  • Ein Trend bei Versicherungen zeigt, dass diese meistens für Elektrofahrzeuge günstiger ausfallen als für Autos mit Verbrennunsmotor.
  • Einige Versicherungsgesellschaften gewähren bei niedrigen CO2-Ausstößen einen Rabatt bei der verschiedenen Versicherungsarten
    - Die Wiener Städtische gewährt einen Rabatt von 20 Prozent bei kfz-Haftpflichversicherungen, wenn es sich um ein Elektroauto handelt.

 

     

 
 
 
Seite zuletzt aktualisiert am 07. März, 12:58 Uhr