Förderungen

Die wichtigsten Punkte:

 

E-Mobilitätspaket (November 2016)

Am 23. November 2016 wurde von Verkehrsminister Jörg Leichtfried, Umweltminister Andrä Rupprechter und Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure das Aktionspaket zur Förderung der Elektromobilität vorgestellt.

Insgesamt 72 Millionen Euro werden, durch eine geteilte Finanzierung von bmvit, bmlfuw und Automobilimporteuren für die Förderung von e-Fahrzeugen und Ladeinfrastruktur bereit gestellt.
Das Aktionspaket läuft im Bereich der Förderungen von 1.3.2017 bis Ende 2018, in allen anderen Bereichen bis 2020.

Das Paket umfasst im wesentlichen 5 Punkte

1. Förderaktion für e-Pkw (Klasse M1 und N1 <2,5t HzG) für Private und  Betriebe

                         Private   Betriebe, Vereine und Gebietskörperschaften
BEV und FCEV 4.000€ 3.000€
PHEV (kein Diesel), Range Extender (kein Diesel) 1.500€ 1.500€

Voraussetzung für die Förderung sind: 100% Ökostrom, max. 50.000€ Brutto-Listenpreis(Basismodell), mindestens 40km Vollelektrische-Reichweite; bei PHEVs und Fahrzeugen mit Range Extender sind Modelle mit Dieselantrieb von der Förderung ausgeschlossen
 

2. Förderung für e-Zweiräder, Mobilitätsmanagement und e-Flotten (e-Busse und e-Nutzfahrzeuge) für Betriebe und Gemeinden

                  Private   Betriebe, Vereine und Gebietskörperschaften
e-Zweiräder (E-Mopeds und e-Motorräder) 375€  
M2, N1 > 2,5t HzG mit rein elektrischem Antrieb (BEV)   bis 20.000€
E-Mobilitätsmanagement und elektrische Fuhrparks (e- und O-Busse, e-Nutzfahrzeuge)   bis  60.000€
pro Fahrzeug

Voraussetzung für die Förderung sind 100% Ökostrom
 

3. Auf- und Ausbau der e-Ladeinfrastruktur

Öffentlich zugängliche Schnellladestationen werden mit bis zu 10.000€ pro Ladestation gefördert (Voraussetzung für die Förderung sind 100% Ökostrom)

Beim Kauf eines e-Pkw durch Private werden Wallboxen oder intelligente Ladekabel mit 200€ gefördert.

Zudem wird gemeinsam mit ÖBB und ASFINAG eine Initiative zum Ausbau der Ladeinfrastruktur gestartet:
- An Bahnhöfen  (Park and Ride Anlagen )soll die Ladeinfrastruktur ausgebaut werden - Mitte 2017 sollen bereits 50 Standorte installiert sein.
- An Autobahnen und Schnellstraßen sollen bis 2020 an allen Raststationen Ladestationen errichtet werden.
 

4. regulatorische Rahmenbedingungen

5. Forschung, Entwicklung und Demonstration

Programme Leuchttürme der Elektromobilität und Urbane e-Mobilität sowie Vernetzung der Modellregionen für e-Mobilität

 

Bundes- und Landesförderungen  - www.e-connected.at 

Auf www.e-connected.at  der Seite des Klima- und Energiefonds werden alle Bundes- und Landesförderungen laufend aktualisiert. Bitte entnehmen Sie die Details zu den Förderunegn dieser Homepage.

Es finden sich Förderungen für

Weitere Übersichten finden Sie hier:

Umweltförderung: http://www.umweltfoerderung.at/kpc/de/home/allefoerderungen/#verkehr

Ministerium für ein Lebenswertes Österreich: http://www.bmlfuw.gv.at/umwelt/luft-laerm-verkehr/verkehr-laermschutz/e-mobilitaet/elektromobilitaet.html

Sollten keine Ausschreibungen für das jeweilige Bundesland vorhanden sein, ist man gut beraten, in den einzelnen Gemeinden Infos zu Elektroauto Förderungen einzuholen.

 

Hervorheben möchten wir die aktuelle Bundesförderung Klimaaktiv mobil mit bis zu 20.000 Euro pro e-Nutzfahrzeug .

Gefördert wird die Anschaffung bzw. Umrüstung von bis zu 10 alternativ betriebenen Fahrzeugen mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von maximal 3,5 Tonnen (bei Elektrokleinbussen darf das höchstzulässige Gesamtgewicht bis zu 5 Tonnen betragen). Einreichen können alle Betriebe, sonstige unternehmerisch tätige Organisationen, Vereine, konfessionelle Einrichtungen sowie öffentliche Gebietskörperschaften.

 

 

 

NOVA Befreiung

Die NoVA wird fällig, wenn ein Kraftfahrzeug in Österreich an Kunden geliefert wird, oder zum ersten Mal zum Verkehr in Österreich zugelassen wird (Import, Übersiedlung). Unter nachfolgendem Link  finden Sie Informationen über die Rechtslage ab 1. März 2014 und die dadurch entstandenen Änderungen aufgrund des Abgabenänderungsgesetzes 2014:

https://www.bmf.gv.at/steuern/fahrzeuge/normverbrauchsabgabe.html#heading_Befreiung

 

Steuerreform 2015/16 - Befreiung Sachbezug

Mit der Steurrereform 2015/16 werden Erleichterungen für Firmen e-Autos  gegeben.

Für private Nutzung (geldwerter Vorteil) von  e-Dienstfahrzeugen entfällt der Sachbezug. Die Beitragsgrundlage zur Sozialversicherung als auch die Bemessungsgrundlage der Lohnsteuer wird nicht um den Sachbezug (geldwerter Vorteil) erhöht.

Ebenfalls sind Elektroautos vorsteuerabzugsberechtigt, dies jedoch nur bis zu einer Grenzen von 40.000 EUR. Details zur Steuerreform unter: https://www.bmf.gv.at/steuern/BGBLA_2015_I_118.pdf?555ade

Seite zuletzt aktualisiert am 02. Februar, 14:40 Uhr